WEIHNACHTSZEIT

Es ist so weit, in großen Schritten geht es auf die Adventszeit zu. Plätzchen backen, Geschenke überlegen, dekorieren und noch vieles mehr steht bis zum 1. Advent auf meiner  ToDo-Liste. Allerlei Weihnachts- und Adventsmärkte stehen wieder vor der Tür. Private Weihnachtsfeiern wollen genau so gefeiert werden, wie die von der Bücherei und der Uni.download

Wenn ich mir das so durchlese, bekomme ich schon wieder Zweifel. Habe ich mir zu viel vorgenommen, bin ich dann nicht nur gestresst und kaum in Weihnachtsstimmung? Wenn man mal ehrlich ist, hat die Vorweihnachtszeit ja meistens wenig mit besinnlicher und ruhiger Zeit zu tun. Erst wartet man eine halbe Stunde auf einen Parkplatz, bevor man sich dann mit tausenden anderen Einkaufswütigen durch die Läden schiebt, auf der Suche nach DEM Geschenk.

Und auch wenn ich mich zu Beginn der Weihnachtszeit noch über Weihnachtslieder im Radio freue, so ist das spätestens nach dem hundertsten mal „Last Christmas“ nicht mehr der Fall (Warum kann es denn auch nicht mal neue Weihnachtslieder geben?).

Spätestens wenn dann am Weihnachtsabend die ganze Familie, voller Erwartung eines gigantischen Essens, im Esszimmer sitzen, haben die meisten keine Lust mehr drauf. Dann sind sie froh, wenn die Kinder mit dem neuen Spielzeug beschäftigt sind und die Verwandtschaft wieder zu Hause ist.

Wie also soll man diese Zeit einigermaßen entspannt überleben? Eigentlich ist es doch schön, wenn die ganze Familie zusammen kommt, wenn man sich gegenseitig eine Kleinigkeit schenkt und man einfach einen wunderschönen Abend zusammen verbringt.

Hier habe ich 3 Tipps, die vielleicht etwas für Entspannung sorgen können:

Nr. 1: Wunschlisten

Bei Kindern ist die Auswahl des richtigen Geschenks eigentlich immer ganz einfach. Schließlich bekommt der Weihnachtsmann ja eine Wunschliste von ihnen, auf denen auch schon die Kleinsten ihre Wünsche mitteilen.

Warum sollte man das als Erwachsener nicht auch machen? Jetzt mal ehrlich, freut man sich über etwas weniger, weil es auf einer Liste steht, die ich selbst erstellt habe? Wohl eher nicht. Manchmal wissen die Verwandten einfach nicht, was sie einem schenken sollen. Oder sie wollen nicht nur Geld geben. Ich bin immer noch ein fleißiger Wunschlistenschreiber.

Wessen Eltern, Freunde oder Verwandten keine Wunschliste schreiben möchten, der kann sich mit einem kleinen Büchlein behelfen. Dort wird einfach jeder Wunsch eingetragen, den die andere Person während eines Jahres äußert. Gegen Weihnachten kann man dann nachschauen, vergleichen was schon gekauft wurde, und noch offenstehende Wünsche erfüllen.

Nr. 2: Sich Zeit nehmen

Das hört sich jetzt vielleicht etwas banal an, aber mal ehrlich. Wie oft huscht man mal noch eben schnell in die Stadt um Kleinigkeiten zu besorgen? Wie oft rast man in der Weihnachtszeit von einer Veranstaltung zur nächsten (ich bin da so eine Kandidatin)? Heute noch auf 2 Weihnachtsmärkte, sich noch das Essen für Weihnachten überlegen und nebenbei noch Plätzchen backen: gar kein Problem, oder?

Im Dezember kommt immer verhältnismäßig viel auf einen zu. Dauernd ist was los, dann wird da gefeiert, dort auf den Weihnachtsmarkt gegangen und und und. Aber mal ehrlich, wer kann denn da entspannen? Niemand. Also sollte man das ganze vielleicht etwas besser verteilen. Ich weiß das ist nicht immer ganz einfach, aber hinterher hat man doch mehr davon.

Nr. 3: Delegieren

Warum muss man immer alles alleine machen? Vor allem was das Weihnachtsessen an Heiligabend angeht könnte man doch mal etwas neues ausprobieren, oder? Wie wäre es, wenn man Vor-, Haupt- und Nachspeise auf die verschiedenen Verwandten aufteilt? Der Onkel kann nicht kochen? Nun, dann bringt er eben Glühwein mit.

Auch ich werde versuchen dieses Jahr etwas entspannter durch die Weihnachtszeit zu kommen. Vielleicht haben wir ja Glück und es schneit etwas (auch bei uns). Schnee finde ich immer recht entspannend, irgendwie entschleunigt dieser alles.

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Ein Gedanke zu “WEIHNACHTSZEIT

  1. Toller Beitrag. Du hat leider Recht, zur Vorweihnachtszeit ist es oft stressig. Geschenke besorgen, Plätzchen backen und die sozialen Verpflichtungen 😉 Ich versuche die Geschenke ein wenig vorzulagern, aber oft funktioniert das nicht, vor allem wenn einem nichts Tolles einfallen will … Dann denkt man sich: Na ja, ich hab ja noch Zeit … und oft fällt einem dann doch erst kurz davor was Passendes ein :/
    Liebe Grüße, Kerstin

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