7 TAGE HOLLAND

So, jetzt habe ich endlich ein bisschen Zeit zum schreiben. Wie versprochen gibt es hier einen kleinen Bericht über meinen Urlaub in Holland.

Sonntag – Tag 1:

Nach 5 1/2 Stunden Fahrt sind wir an unserem Ziel – Château de Raay – angekommen. Ein wunderschönes ehemaliges Kloster, das mit viel Liebe zum Detail in ein Hotel umgewandelt wurde. Ich habe euch mal das Hotel verlinkt, vielleicht zieht es ja den ein oder anderen von euch zum nächsten Urlaub auch mal nach Holland.

Abends haben wir uns im dem Hotel internen Restaurant auch gleich noch ein super leckeres Abendessen gegönnt. Mit frisch gebackenem Brot und schön arrangierten Tellern hat mich das Essen völlig überzeugt. Die Nacht war dann leider auf Grund einer kleinen Schnaken-Invasion nicht besonders erholsam… Wären die kleinen Biester allerdings nicht gewesen, hätte ich auf dem relativ weichem Bett bestimmt geschlafen wie auf Wolken.

Montag – Tag 2:

In Holland ist es, anders als in Deutschland üblich, dass Geschäfte Sonntags teilweise geöffnet sind und dafür allerdings Montagvormittags geschlossen haben. Hier haben wir eine tolle Alternative gefunden. Bei etwas verhangenem Himmel haben wir uns die Villa Augustus in Dordrecht angesehen. Eine schöne Parkanlage mit Hotel, Restaurant und kleinem Shop. Hier gibt es eine ganze Menge zu entdecken. Die Gelegenheit haben wir auch gleich genutzt um uns dort ein Mittagessen schmecken zu lassen.

Danach ging es dann noch nach Noordwijk ans Meer. Schon am zweiten Tag das Meer zu sehen ist glaube ich ein neuer Rekord. In Noordwijk selbst sind wir auch noch ein wenig durch die Fußgängerzone geschlendert und haben uns ein wenig inspirieren lassen. GANZ WICHTIG: Hier haben wir auch gleich Käse gekauft! In Holland gibt es Gouda und Ziegenkäse in beinahe jeder erdenklicher Form. (Wen dieses Thema besonders interessiert, kann sich in Alkmaar jeden Freitag von Ende März bis Ende September den Käsemarkt ansehen. Aber Achtung: Da ist wirklich viel los!)

Dienstag – Tag 3:

Haarlem ist ein tolle Stadt! Wer einmal nach Holland kommt und die Möglichkeit hat sich Haarlem anzuschauen sollte das meiner Meinung nach auch tun. Diesmal waren wir mit dem Auto unterwegs und haben fast 15 € Parkgebühr gezahlt. Wem es also möglich ist, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn anzureisen, würde ich empfehlen das zu tun (von Amsterdam aus sind es nur ca. 20 Minuten). Vom Hauptbahnhof der Stadt geht es auf geradem Weg in die Innenstadt. Schon hier gibt es wie in der ganzen Stadt, kleine Geschäfte, moderne Boutiquen und tolle Restaurants zu entdecken.

Geschäfte die ich in Holland immer wieder gerne besuche sind:

  • Dille & Kamille – hier kriegt man alles für die Küche und den Haushalt (Backformen, Tee, Tischdecken bis 3 m Länge und vieles vieles mehr)
  • Bagels & Beans – DIE Entdeckung hier in Holland! Da bin ich echt super gerne. Hier gibt es biologische und nachhaltige Produkte wie: Bagels und leckeren Kaffee. Um einen Besuch in einem der Läden komme ich eigentlich nie herum
  • The Sting – auch diesmal bin ich hier wieder in Sachen Kleidung fündig geworden
  • Ansonsten einfach in alle kleinen Lädchen. Auch die, die nach außen hin eher unscheinbar wirken (hier findet man manchmal die besten Schätze)

Diesmal haben wir auf dem Weg zu Bagels and Beans ein wunderbares kleines Geschäft gefunden, in dem wir wirklich viel Zeit verbracht haben. Dort gab es eine ganze Menge zu entdecken und überall fand man etwas neues. Ich wünschte in Deutschland gäbe es solche Geschäfte noch! Das wäre DIE Adresse um kleine Geschenke und Mitbringsel zu besorgen (ich habe hier beim Masking Tape zugeschlagen).

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: In Holland ist es immer gut, wenn man im Zwiebel-Look aus dem Haus geht. Wir haben auch diesmal wieder festgestellt, dass der um die ecke pfeifende Wind doch recht frisch sein kann. Verlasst euch also lieber nicht nur auf die Temperaturanzeige des Thermometers.

Mittwoch – Tag 4:

Dienstag stand für mich hauptsächlich lernen auf dem Programm. Da ich bereits am Montag nach unserer Rückkehr nach Deutschland die nächste Klausur schreibe, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich in meinem Urlaub hinzusetzen und was für die Uni zu machen. Aber besser so, als ganz ohne Urlaub. Also will ich mich nicht so richtig beschweren.

Abends sind wir dann noch ans Meer gelaufen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich bei dem verhangenen Himmel da so oder so keine schönen Bilder machen kann. Tatsächlich kamen wir dann aber genau perfekt um zu sehen, wie sich die untergehende Sonne durch eine der wenigen Wolkenlücken geschoben hat. Der Sonnenuntergang hat den ganzen Himmel in ein wahres Schauspiel verwandelt. Also bin ich auch an diesem Tag noch zu meinen Fotos gekommen.

Donnerstag- Tag 5:

Ein paar selbst geschmierte Brote und etwas zu trinken eingepackt und schon ging es am 5. Tag unserer Reise nach Leiden. Eine Stadt, die viel zu bieten hat, vor allem eine sehr lange Shoppingmeile. Diese haben wir auch gleich zu Beginn unsicher gemacht. Hier bin ich sogar recht schnell fündig geworden.

Ganz besonders glücklich war ich über  den FEBO-Automaten, in dem man sich kleine frittierte Snacks kaufen konnte und über den kleinen Straßenstand, den wir gefunden haben und an dem es frische Stroopwafels gab. Das sind super leckere dünne Waffeln mit flüssigem Karamell oder Sirup dazwischen. Die reinste Zuckerbombe aber sehr sehr lecker. Solltet ihr in Holland an einem solchen Stand vorbeikommen: Schlagt zu! Es gibt einfach nicht besseres, als eine frische, etwas nach Zimt duftende Waffel in der Hand zu halten.

Der größte Kostenpunkt an diesem Tag waren übrigens das Paar Ohrringe von NOOSA-Amsterdam. Das habe ich in einem Laden etwas abseits der normalen Einkaufsstraße gefunden. Von NOOSA habe ich bereits einige Armbänder und ich liebe sie! Coole Lederarmbänder mit verschiedenen Chunks, die man je nach Belieben wechseln kann.

Auf dem Rückweg hatten wir noch ein wenig Zeit bis unsere Parkzeit ablief, also haben wir es uns bei einem Stück Kuchen, Tee und Kaffee im Biercafe Olivier gemütlich gemacht. Wie der Name schon sagt, ist man dort besonders auf Bier spezialisiert. Ich weiß nicht wie viele Biere sie auf der Karte stehen haben, aber es sah nach einer ganzen Menge aus! Das Ambiente im Inneren war auf jeden Fall schon einmal einen Besuch wert.

Abends waren wir dann noch in einem Pannekoekenhuis, also einem Pfannkuchenhaus. Hier gab es wirklich gute Pfannkuchen, die man eigentlich mit jeder beliebigen Zutat bekommen konnte. Auch das ist etwas, das für mich zu einem Hollandbesuch dazugehört. Pfannkuchen, Käse, Stroopwafels und Hagelslag (Also Schokostreusel) stehen bei mir immer auf der Liste. Was hier auch wirklich gut sein soll, ist die Lakritze. Da kann ich allerdings nicht mit reden, da ich die nicht besonders gerne esse…

Freitag – Tag 6:

Kaum ist man da, schon muss man wieder packen… Die Zeit vergeht im Urlaub immer so schnell. Ich habe das Gefühl wir wären gerade erst hier angekommen.

Den ersten Teil des Tages haben wir heute mit einem kleinen Ausflug durch verschiedene kleine und größere Städte verbracht. Hier haben wir hübsche Häuser und nette Ecken entdeckt. Was ich ganz besonders toll finde an Holland ist der Weitblick. Das ist unglaublich. Wären nicht die ein oder anderen Bäume oder Häuser im Weg könnte man bis an den Horizont sehen. So viele grüne Flächen, Blumen- und Gemüseäcker… Einfach schön.

Gegen Nachmittag sind wir dann noch einmal nach Noordwijk gefahren. Dank traumhaftem Wetter konnten wir uns im Strandcafé bei leckerem Kuchen noch ein bisschen die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Diesmal gab es auch den typisch holländischen Wind, der einem die Haare ganz schön zerzaust.

Samstag – Tag 7:

Alles zusammengepackt und wieder im Auto verstaut und schon geht es wieder zurück nach Deutschland. Die Heimat ruft (und meine Klausuren leider auch)! Da wir die Strecke dieses mal auf einmal hinter uns bringen mussten waren wir gute 7 Stunden unterwegs. Auf dem Weg nach Hause habe ich mir die meiste Zeit mit einem meiner Hörbücher vertrieben. Wirklich viel zum lesen bin ich nicht gekommen… Leider stand ja bei mir abends immer noch lernen auf dem Plan.

Das waren jetzt eine ganze Menge Informationen und Bilder. Da ich nicht einmal annähernd alle Bilder hier rein packen konnte, die ich euch unbedingt zeigen wollte, dachte ich mir, ich mache am Freitag mal einen Beitrag ohne Text. Oder vielleicht mit nur ein bisschen Text. Hauptsächlich möchte ich euch eigentlich Bilder zeigen, die hier auf Grund mangelnden Platzes nicht auftauchen konnte.

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Ein Gedanke zu “7 TAGE HOLLAND

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