BULLET JOURNAL

JAWOHL, es hat mich auch erwischt. Im Moment hat man ja auch keine Chance um dieses Thema herumzukommen. Auf vielen Blogs, Youtube-Chanels und auf Pinterest wird davon geredet und es gibt so viele  tolle Ideen. An allen Ecken und Enden wird man überschwemmt mit Informationen und Inspirationen rund um das Setup eines Bullet Journals.
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Für alle die nicht genau wissen was das ist, gibt es auf der offiziellen Homepage folgende Beschreibung:
„The Bullet Journal is a customizable and forgiving organization system. It can be your to-do list, sketchbook, notebook, and diary, but most likely, it will be all of the above. It will teach you to do more with less.“
Also eigentlich ein Terminplaner, den man ganz genau nach seinen Bedürfnissen und Vorstellungen gestalten kann. Man kann dort To-Do Listen und ebenso  Wunschlisten für den nächsten Geburtstag anlegen. Man kann seine neusten Blogideen aufschreiben, oder Orte notieren, die einem besonders gut gefallen haben. Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Schließlich gibt es zu Beginn nur leere Seiten. Das war für mich am anfangs die größte Herausforderung.
Wie fange ich an?
Wie gestalte ich das Ganze?
Wie baue ich es auf?
Im einfachsten Falle ist die Aufteilung wie folgt:
  1. der Index. Dort wird notiert, auf welcher Seite man was findet. Zum Beispiel geht bei mir der August auf Seite 28 los. Vermerke ich das vorne im Index habe ich eine gute Übersicht und kann bestimmte Seiten schnell finden.
  1.  das Future Log (leider habe ich mich da voller Motivation gleich verschrieben. Deshalb heißt das bei mir „Further Log“ und bei mir kommt auch der Oktober nach dem November). Hier werden Dinge wie Geburtstage, Urlaube und To Dos für die folgenden Monate eingetragen.
  1. Monthly Log“. Hier habe ich eine Doppelseite genutzt und mich für meinen ersten Versuch ziemlich genau an die Vorlage des Erfinders gehalten. Dabei ist auf der linken Seite eine Auflistung der Tage von 1 bis 30 (bzw. 31) und die dazugehörigen Kürzel für den Tag zu finden. Die rechte Seite nimmt eine To-Do Übersicht des jeweiligen Monats ein (ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich bei dieser Aufteilung bleiben werde, wollte es einfach mal ausprobieren).
  1. das „Weekly Log“. Hier hat man eine genaue Übersicht der Tage und Platz um festzuhalten, was an jedem einzelnen getan werden muss. Auf der Webseite packen sie eine ganze Woche auf eine Doppelseite, aber das hat mir beim ersten Versuch schon nicht gereicht. Also habe ich meine 2. Woche auf zwei Doppelseiten ausgedehnt. Jetzt ist mehr Platz für Notizen, To Dos und Verabredungen.
Damit kommen wir auch schon zu dem, was das Bullet Journaling so einzigartig macht. Das System mit Hilfe dessen man folgende Unterteilungen machen kann:
 .   eine Aufgabe
O  eine Verabredung
–   eine Notiz
X  erledigte Aufgabe
Am Ende jedes Tages geht man also sein Log von diesem Tag durch und schaut sich an, was geschafft wurde und was nicht. Sollte man eine Sache nicht erledigt haben gibt es die Möglichkeit sie mit einem > zu versehen und in den nächsten Tag zu übertragen. Oder wenn es nicht eilt die Sache zu erledigten, sie mit einem < in die Monatsübersicht zu übernehmen. Mit dem System muss man erst warm werden. Aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ist es ziemlich praktisch. Natürlich kann man sich da auch einen komplett eigenen Schlüssel einfallen lassen.
Auf der Seite des Erfinders Ryder Carroll bekommt man mit Hilfe eines kleinen Videos eine super Einführung über die Grundlagen.
Meine nächste Quelle zu diesem Tehama war Youtube. Ach du meine Güte mit ca. 151000 Videos zu dem Thema wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Ich habe mich dann einfach für das Erste entschieden. Nun hatte ich plötzliche viele Informationen, Ideen, Tips und Tricks zu diesem Thema. Natürlich habe ich auch bei Pinterest noch ein wenig gestöbert. Das hat dann noch mehr Möglichkeiten zutage gefördert. Da war es gar nicht so einfach herauszufinden was jetzt für mich am besten passt, mir am ehesten gefällt und ich unbedingt in meinen Bullet Journal haben wollte. Natürlich wollte ich das ganze auch nicht einfach von anderen kopieren. Das sollte schon meine eigene Handschrift tragen. Nach so viel Input war das gar nicht mehr so einfach.
Ich habe dann einfach mal mit der ersten Woche angefangen. Ist nicht so geworden, wie ich es mir gewünscht hatte, aber naja. Das ist ja das schöne an dieser Art des Kalenders. Man kann hier alles ändern wie, wann und wo man das möchte. Stellt man nach einer Woche fest, dass die Aufteilung der letzten Woche nicht so optimal war, kann man es ganz einfach in der nächsten Woche anpassen.
Ich habe mal ein paar Bilder von meinem Journal gemacht. Wie ihr sehen könnt, habe ich noch einige andere Seiten eingefügt. Auch hierzu gibt es im Internet tonnenweise Information. Da muss man sich erst mal durchwühlen und schauen, was man selbst gebrauchen kann. Ich habe mich für eine Seite entscheiden auf der ich Dinge eintrage, die mich glücklich gemacht haben. Daneben gibt es noch Seiten mit Ideen für neue Blogposts, Unizeug und eine Liste an Büchern die ich dieses Jahr lesen werde.
Noch habe ich mich ja nicht so wirklich lange damit auseinander gesetzt. Ich bin gespannt, ob sich diese Methode für mich durchsetzen wird. Bis jetzt sieht es ganz gut aus. Ich finde das ist eine wunderbare Möglichkeit, um all die Ideen und Dinge an die man sich erinnern muss, festzuhalten.
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5 Gedanken zu “BULLET JOURNAL

  1. Heyy<3,
    so wie das aussieht ist das ziemlich Filofax ähnlich!
    Dort habe ich eigentlich noch eine größere Schwierigkeit vor mir gehabt, da ich ihn gebraucht bekommen habe und nichts drinnen war, wirklich nichts!
    Liebst, Marie ❤ 😉

    Gefällt mir

  2. Pingback: BUJO 2017 | 4urday

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